Die Geschichte unserer Küche
Pijalni begann mit Wein. Die Küche kam später — und sollte von Anfang an dieselbe Note treffen wie das Glas.

Zuerst war der Wein
Pijalni begann mit einem Glas. Unsere Gründerin und Sommelière Dominika Szpakowska baute den Ort rund um den Wein auf — kleine Winzer, Naturweine, Flaschen, die etwas zu sagen haben. Fünfundzwanzig Plätze in der Wrocławczyka-Strasse, ein ruhiges Stück des Breslauer Grunwald-Viertels, eine offene Küche direkt neben der Bar.
Wenn man dem Wein das Essen hinzufügt, wird es schnell zur Nebensache. Wir gingen den anderen Weg: Küche und Bar sollen sich ohne Worte verstehen. Deshalb planen wir von Anfang an das eine zusammen mit dem anderen.

Saison und Feuer
Wir kochen mit dem, was Saison hat. Wenn der Spargel vorbei ist, ist er vorbei. Wenn der Kürbis kommt, kommt der Kürbis. Gemüse von einem Bauern ein paar Kilometer entfernt. Fisch vom Morgen, nicht aus dem Tiefkühler. Sauerteigbrot, am gleichen Tag gebacken.
Vieles passiert über offenem Feuer — Grill, Gusseisen, offene Flamme. Lange geschmorte Rinderbäckchen, gegrilltes Gemüse, das nach Gemüse schmeckt, weil es frisch und lokal ist. Keine Molekulartechniken, keine Schaumsaucen: Feuer, Produkt, Zeit.

Einfachheit, die das Produkt verlangt
Wir verbinden polnische Aromen mit mediterraner Schlichtheit und schrecken auch vor französischen Klassikern nicht zurück. Es ist eine Einfachheit, die verpflichtet: drei Zutaten auf dem Teller, aber jede muss die beste sein, die man finden kann. Deshalb arbeiten wir mit lokalen Lieferanten und kleinen Produzenten, die wir mit Namen kennen.
Kein Schaum, keine Pinzette. Das Essen soll einfach schmecken — und Raum für den Wein lassen, statt das Glas zu übertönen.

Küche und Bar, eine Stimme
Die Zusammenarbeit funktioniert in beide Richtungen. Dominika wählt Weine passend zu den Gerichten, und wir denken an Essen, das den Wein nicht übertönt. Kein starres Degustationsmenü mit Begleitung — eine Küche und eine Bar, die dieselbe Note treffen.
Die Karte wechselt mit den Jahreszeiten, kann also jedes Mal anders aussehen. Zur aktuellen Karte — oder setz dich an die Bar und lass dich führen.

